Samstag, 14. März 2026 |
Der Lolita-Komplex |
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Eunoia
Wallstraße 17
45468 Mülheim an der Ruhr
Beginn: 19:30 Uhr
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nach Vladimir Nabokov
Bearbeitung und Zusätze für die Bühne von Julie Stearns
Eine Produktion von Theater glassbooth in Kooperation mit only connect!
In Vladimir Nabokovs berühmtem Roman „Lolita“ blickt der Literaturprofessor Humbert Humbert auf sein Leben zurück: Seit früher Jugend empfand er ein sexuelles Verlangen nach Mädchen in der Adoleszenz, bzw. nach Nymphchen oder Nymphetten, wie er sie zu bezeichnen pflegt. Er heiratet schließlich die bürgerliche Witwe Charlotte Haze, obwohl er sie abstoßend findet, nur um ihrer zwölf jährigen Tochter Dolores (von ihm stets Lolita genannt) nah sein zu können.
"Der Lolita-Komplex" ist ein Theatermonolog, der eher von Nabokovs Roman inspiriert ist, als dass er diesen werkgetreu für die Bühne adaptieren will. In einem surrealen Setting beobachten wir die extravagante Erzählerfigur Humbert Humbert (HH), lauschen seinen Ausführungen und tauchen in die Un-Tiefen seiner Psyche ein. Die Zuschauer*innen werden bei dieser Inszenierung sowohl zu HHs Geschworenen, als auch zu seinen vermeintlichen Vertrauten. Er selbst scheint unterschiedliche Strategien zu entwickeln, um das Publikum von sich und so von seiner "Unschuld" zu überzeugen. Mal analysiert und psychopathologisiert er sein Verhalten, dann verklärt er sich ebenso als Romantiker, der seine einstige Jugendliebe Annabel Leigh, die er nie berührte, nicht vergessen kann. Manchmal stellt er sich schlicht als ein unter seiner gesellschaftlich geächteten Neigung leidender Mensch dar, der dennoch nie zum Täter wurde – bis Dolores „Lolita“ Haze in sein bis dahin entbehrungsreiches Leben trat.
Neben dem surreal anmutenden Psychogramm der Hauptfigur ist "Der Lolita Komplex" gleichsam intellektuelles Spiel mit Literatur, Sprache, Mythologie und Psychologie. In diesem Rahmen wird auch das Publikum mit Fragen konfrontiert, beispielsweise wann eine Neigung gefährlich wird oder ob sich Taten möglicherweise biographisch erklären lassen.
Spiel: Alexander Kupsch
Bühnenfassung: Julie Stearns
nach einer Idee von René Stockhausen
Bühne, Requisite: Gesa Gröning
Film: bs-films (Dirk Gerigk und Stefan Bahl)
Sounddesign: Alexander Kupsch
Assistenz: Anke Stemberg
Konzept und art direction: Julie Stearns
Regie: Jens Dornheim
Premiere: Samstag, 7. Dezember 2024, 20 Uhr, Rabbit Hole Theater Essen
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Freitag, 03. April 2026 |
Judas |
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Rabbit Hole Theater
Viehofer Platz 19
45127 Essen
Beginn: 20:00 Uhr
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von Lot Vekemans
judas handelt von einem mann, dessen name für verrat steht. ein mann, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. doch wäre ohne diesen menschen und ohne seinen judaskuss das christentum nie zu einer der großen weltreligionen geworden...
es gibt in jedem zeitalter spekulationen über judas und seine motive. nach zweitausend jahren ist es an der zeit, dass judas selber spricht: in einer selbst inszenierten show begeht er einen letzten versuch, seine tat wieder auf ein menschliches maß zurück zu bringen und sein publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem judas in sich selbst.
die niederländische autorin lot vekemans (*1965) gibt dem jünger, der jesus verriet, ein gesicht und eine eigene geschichte. und sie lässt ihn fragen stellen. zum beispiel: was wäre gewesen, wenn ich in gethsemane bei jesus geblieben wäre? was wäre aus ihm geworden? und was wäre aus mir geworden. und vor allem: was wäre aus uns allen und dem christentum geworden? und es geht um unsere wahrnehmung der judas-figur und um das, was wir in sie hineinprojizieren: „judas wird von den menschen verhöhnt, damit sie ihre eigenen seelen rein waschen. es ist auffällig, dass in portraits, die über die jahrhunderte entstanden sind, judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde“ sagt vekemans.
dominik hertrich, der bereits in den titelrollen der glassbooth produktionen luther und pontius pilatus zu sehen war, schlüpft in die rolle des anti-helden judas.
jens dornheim inszeniert den judas-monolog in musikalischer begleitung von danny-tristan bombosch.
judas
monolog von lot vekemans
judas: dominik hertrich
musik: danny-tristan bombosch
regie: jens dornheim
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Donnerstag, 09. April 2026 |
Ketzer |
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Rabbit Hole Theater,
Viehofer Platz 19, 45127 Essen
Beginn: 20:00 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr)
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Inmitten von Sturm und Regen steht eine junge Missionarin vor einem fremden Anwesen, auf der Suche nach ihrem ersten Täufling. Der Mann, der ihr öffnet, wirkt ruhig und höflich und an einer theologischen Debatte interessiert – doch etwas stimmt nicht: seine Fragen sind zu gut gestellt, sein Interesse zu gezielt. Zwischen den beiden entspinnt sich bald ein Duell aus Glauben und Skepsis, aus Überzeugung und Zweifel. Was als Zufallsbegegnung beginnt, wird zu einer Prüfung – psychologisch, moralisch und spirituell. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Glaube, zwischen Mission und Versuchung, beginnen zu verschwimmen. Das Stück fragt, ob der Glaube retten oder vernichten kann, und was geschieht, wenn Überzeugung zur Obsession wird: wer bekehrt hier wen?
Das Theaterstück „Ketzer“, basierend auf dem Plot des US-amerikanischen Films „Heretic“ (2024), entwickelt sich vom Zwei-Personen-Kammerspiel zum beklemmenden Psychothriller, in dem existenzielle Fragen unserer Zeit aufgegriffen werden: Wie gehen wir mit Glauben, Zweifel, Schuld und Verantwortung um – in einer zunehmend säkularisierten und zugleich von spiritueller Suche geprägten Gesellschaft? In einer Zeit, in der religiöse und weltanschauliche Konflikte wieder sichtbar werden, bietet das Stück einen künstlerischen Raum für Dialog, Reflexion und Perspektivwechsel.
Nachdem das Theater glassbooth im letzten Jahr mit „Der Nachbar“ einen Roman der belgischen Schriftstellerin Amélie Nothomb erfolgreich für die Bühne adaptierte, wird nun mit „Ketzer“ ein Filmstoff zum Bühnenstück transferiert.
Spiel: Nicole Elisabeth Lehmann, Jens Dornheim
Bühne: Maike Daum, Mirco Heinen, Helmut Tacke
Requisite & Kostüm: Anke Stemberg
Musik: Danny-Tristan Bombosch
Produktionsleitung: Jens Dornheim
Bearbeitung für die Bühne & Regie: Yannis Deden
Premiere: Donnerstag, 09. April, 20 Uhr
Freitag, 10. April, 20 Uhr
Samstags, 9. Mai, 20 Uhr
Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr
Rabbit-hole Theater
Viehofer Platz 19, 45127 Essen |
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Freitag, 10. April 2026 |
Ketzer |
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Rabbit Hole Theater,
Viehofer Platz 19, 45127 Essen
Beginn: 20:00 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr)
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Inmitten von Sturm und Regen steht eine junge Missionarin vor einem fremden Anwesen, auf der Suche nach ihrem ersten Täufling. Der Mann, der ihr öffnet, wirkt ruhig und höflich und an einer theologischen Debatte interessiert – doch etwas stimmt nicht: seine Fragen sind zu gut gestellt, sein Interesse zu gezielt. Zwischen den beiden entspinnt sich bald ein Duell aus Glauben und Skepsis, aus Überzeugung und Zweifel. Was als Zufallsbegegnung beginnt, wird zu einer Prüfung – psychologisch, moralisch und spirituell. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Glaube, zwischen Mission und Versuchung, beginnen zu verschwimmen. Das Stück fragt, ob der Glaube retten oder vernichten kann, und was geschieht, wenn Überzeugung zur Obsession wird: wer bekehrt hier wen?
Das Theaterstück „Ketzer“, basierend auf dem Plot des US-amerikanischen Films „Heretic“ (2024), entwickelt sich vom Zwei-Personen-Kammerspiel zum beklemmenden Psychothriller, in dem existenzielle Fragen unserer Zeit aufgegriffen werden: Wie gehen wir mit Glauben, Zweifel, Schuld und Verantwortung um – in einer zunehmend säkularisierten und zugleich von spiritueller Suche geprägten Gesellschaft? In einer Zeit, in der religiöse und weltanschauliche Konflikte wieder sichtbar werden, bietet das Stück einen künstlerischen Raum für Dialog, Reflexion und Perspektivwechsel.
Nachdem das Theater glassbooth im letzten Jahr mit „Der Nachbar“ einen Roman der belgischen Schriftstellerin Amélie Nothomb erfolgreich für die Bühne adaptierte, wird nun mit „Ketzer“ ein Filmstoff zum Bühnenstück transferiert.
Spiel: Nicole Elisabeth Lehmann, Jens Dornheim
Bühne: Maike Daum, Mirco Heinen, Helmut Tacke
Requisite & Kostüm: Anke Stemberg
Musik: Danny-Tristan Bombosch
Produktionsleitung: Jens Dornheim
Bearbeitung für die Bühne & Regie: Yannis Deden
Premiere: Donnerstag, 09. April, 20 Uhr
Freitag, 10. April, 20 Uhr
Samstags, 9. Mai, 20 Uhr
Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr
Rabbit-hole Theater
Viehofer Platz 19, 45127 Essen |
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Samstag, 02. Mai 2026 |
Nipple Jesus |
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LUDWIGGALERIE
Schloss Oberhausen
Konrad-Adenauer-Allee 46,
46049 Oberhausen
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: 20 € / 14 €
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von Nick Hornby
Die Geschichte des Monolog-Theaterstücks dreht sich um Dave, einen ehemaligen Türsteher, der einen neuen Job als Museumswächter in einer Kunstgalerie annimmt. Er wird beauftragt, ein kontroverses Kunstwerk namens NippleJesus zu bewachen, das eine Darstellung von Jesus ist – zusammengesetzt aus Hunderten von ausgeschnittenen Bildern von weiblichen Brüsten.
Zunächst ist Dave empört über das Kunstwerk, entwickelt aber allmählich eine gewisse Faszination und sogar eine Art Beschützerinstinkt dafür. Er beginnt, sich mit der Künstlerin und ihrer Absicht auseinanderzusetzen, hinterfragt seine eigenen Vorurteile und reflektiert über Kunst und Provokation. Doch dann erfährt er, dass er Teil einer viel größeren künstlerischen Inszenierung ist…
„NippleJesus“ behandelt auf humorvolle Weise den Umgang mit moderner Kunst, die Mechanismen des Kunstbetriebs und die Frage, was Kunst eigentlich darf und soll. Die Besonderheit dieser Inszenierung liegt in der direkten Verknüpfung von Theater und Bildender Kunst: Das Kunstmuseum Gelsenkirchen wird dabei zur Bühne und das Theaterstück zu einer interaktiven Reflexion über Kunst im gesellschaftlichen Kontext. Das Publikum erlebt Kunst nicht nur als Objekt der Betrachtung, sondern als lebendigen Diskursraum. Die Sprache Hornbys ist jedoch nicht intellektuell oder elitär und richtet sich dadurch eben nicht nur an ein Fachpublikum, sondern wirft in der Figur des ehemaligen Türstehers Fragen auf, die für jeden Menschen nachvollziehbar sind.
Nick Hornby ist der gefeierte Autor von weltweilt erfolgreichen Romanen wie „High Fidelity“, „About a boy“ oder „Fever Pitch“, die allesamt verfilmt wurden. Der Schauspieler Thorsten Brunow performt die One-Man-Show des ehemaligen Türstehers Dave. Für die Regie zeichnet Jens Dornheim verantwortlich, der zuletzt mit seiner Inszenierung „Die Ermittlung“ im Justizzentrum Gelsenkirchen für Aufsehen sorgte.
Spiel: Thorsten Brunow
Regie: Jens Dornheim
Dauer: ca. 70 Minuten, keine Pause
Eintritt: 20 €, ermäßigt: 14 €
Tickets: www.ludwiggalerie.de
Aufführungsrechte: Rowohlt Theaterverlag, Hamburger Str. 17, 21465 Reinbek |
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Samstag, 09. Mai 2026 |
Ketzer |
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Rabbit Hole Theater,
Viehofer Platz 19, 45127 Essen
Beginn: 20:00 Uhr (Einlass: 19:30 Uhr)
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Inmitten von Sturm und Regen steht eine junge Missionarin vor einem fremden Anwesen, auf der Suche nach ihrem ersten Täufling. Der Mann, der ihr öffnet, wirkt ruhig und höflich und an einer theologischen Debatte interessiert – doch etwas stimmt nicht: seine Fragen sind zu gut gestellt, sein Interesse zu gezielt. Zwischen den beiden entspinnt sich bald ein Duell aus Glauben und Skepsis, aus Überzeugung und Zweifel. Was als Zufallsbegegnung beginnt, wird zu einer Prüfung – psychologisch, moralisch und spirituell. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Glaube, zwischen Mission und Versuchung, beginnen zu verschwimmen. Das Stück fragt, ob der Glaube retten oder vernichten kann, und was geschieht, wenn Überzeugung zur Obsession wird: wer bekehrt hier wen?
Das Theaterstück „Ketzer“, basierend auf dem Plot des US-amerikanischen Films „Heretic“ (2024), entwickelt sich vom Zwei-Personen-Kammerspiel zum beklemmenden Psychothriller, in dem existenzielle Fragen unserer Zeit aufgegriffen werden: Wie gehen wir mit Glauben, Zweifel, Schuld und Verantwortung um – in einer zunehmend säkularisierten und zugleich von spiritueller Suche geprägten Gesellschaft? In einer Zeit, in der religiöse und weltanschauliche Konflikte wieder sichtbar werden, bietet das Stück einen künstlerischen Raum für Dialog, Reflexion und Perspektivwechsel.
Nachdem das Theater glassbooth im letzten Jahr mit „Der Nachbar“ einen Roman der belgischen Schriftstellerin Amélie Nothomb erfolgreich für die Bühne adaptierte, wird nun mit „Ketzer“ ein Filmstoff zum Bühnenstück transferiert.
Spiel: Nicole Elisabeth Lehmann, Jens Dornheim
Bühne: Maike Daum, Mirco Heinen, Helmut Tacke
Requisite & Kostüm: Anke Stemberg
Musik: Danny-Tristan Bombosch
Produktionsleitung: Jens Dornheim
Bearbeitung für die Bühne & Regie: Yannis Deden
Premiere: Donnerstag, 09. April, 20 Uhr
Freitag, 10. April, 20 Uhr
Samstags, 9. Mai, 20 Uhr
Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr
Rabbit-hole Theater
Viehofer Platz 19, 45127 Essen |
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Sonntag, 10. Mai 2026 |
Ketzer |
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Rabbit Hole Theater,
Viehofer Platz 19, 45127 Essen
Beginn: 17:00 Uhr
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Inmitten von Sturm und Regen steht eine junge Missionarin vor einem fremden Anwesen, auf der Suche nach ihrem ersten Täufling. Der Mann, der ihr öffnet, wirkt ruhig und höflich und an einer theologischen Debatte interessiert – doch etwas stimmt nicht: seine Fragen sind zu gut gestellt, sein Interesse zu gezielt. Zwischen den beiden entspinnt sich bald ein Duell aus Glauben und Skepsis, aus Überzeugung und Zweifel. Was als Zufallsbegegnung beginnt, wird zu einer Prüfung – psychologisch, moralisch und spirituell. Die Grenzen zwischen Wahrheit und Glaube, zwischen Mission und Versuchung, beginnen zu verschwimmen. Das Stück fragt, ob der Glaube retten oder vernichten kann, und was geschieht, wenn Überzeugung zur Obsession wird: wer bekehrt hier wen?
Das Theaterstück „Ketzer“, basierend auf dem Plot des US-amerikanischen Films „Heretic“ (2024), entwickelt sich vom Zwei-Personen-Kammerspiel zum beklemmenden Psychothriller, in dem existenzielle Fragen unserer Zeit aufgegriffen werden: Wie gehen wir mit Glauben, Zweifel, Schuld und Verantwortung um – in einer zunehmend säkularisierten und zugleich von spiritueller Suche geprägten Gesellschaft? In einer Zeit, in der religiöse und weltanschauliche Konflikte wieder sichtbar werden, bietet das Stück einen künstlerischen Raum für Dialog, Reflexion und Perspektivwechsel.
Nachdem das Theater glassbooth im letzten Jahr mit „Der Nachbar“ einen Roman der belgischen Schriftstellerin Amélie Nothomb erfolgreich für die Bühne adaptierte, wird nun mit „Ketzer“ ein Filmstoff zum Bühnenstück transferiert.
Spiel: Nicole Elisabeth Lehmann, Jens Dornheim
Bühne: Maike Daum, Mirco Heinen, Helmut Tacke
Requisite & Kostüm: Anke Stemberg
Musik: Danny-Tristan Bombosch
Produktionsleitung: Jens Dornheim
Bearbeitung für die Bühne & Regie: Yannis Deden
Premiere: Donnerstag, 09. April, 20 Uhr
Freitag, 10. April, 20 Uhr
Samstags, 9. Mai, 20 Uhr
Sonntag, 10. Mai, 17 Uhr
Rabbit-hole Theater
Viehofer Platz 19, 45127 Essen |
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