theater glassbooth
 

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Mittwoch, 29. September 2021

Pandemonium

 
Kino der Stadtbücherei
Friedrich-Ebert-Str. 8
45964 Gladbeck

Vorherige Anmeldung unter info@glassbooth.de ist erforderlich!


Beginn: 17:30 Uhr
Eintritt: Frei! Spenden erbeten
Die Open-Air-Premiere



Mit Unterstützung von:
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen uns alle – im Umgang mit der Krise drängen sich viele Fragen auf. Wir sehen uns mit Risiken konfrontiert, mit Veränderungen aber auch mit Chancen.

Mit dem Kurzfilm „Pandemonium“ hat sich das theater glassbooth um Jens Dornheim und Dominik Hertrich in Zusammenarbeit mit Dirk Gerigk und Stefan Bahl von bs-films mit dieser für alle Menschen vollkommen neuen Situation künstlerisch auseinandergesetzt und ein Film-Experiment zum Mitmachen aus der Taufe gehoben.
Mit der Unterstützung des Verfügungsfonds „Projekt Stadtmitte Gladbeck“ startete das Filmteam Ende Mai 2020 einen Aufruf in Gladbeck: Die Bürger*innen der Stadt Gladbeck wurden dazu eingeladen, mit einer selbstgemachten Filmaufnahme an „Pandemonium“ mitzuwirken. Die eingesendeten Filmclips wurden mit Spielfilmszenen verknüpft.

Unter der Fragestellung „Was möchtest Du/möchten Sie in Zeiten der Krise sagen?“ wurden die Menschen dazu ermutigt, mit einem selbstgefilmten Video zum Film beizutragen. In den Videos sollten sich die Teilnehmenden mit den von ihnen wahrgenommenen persönlichen, sozialen und/oder wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise auseinandersetzen. In der kreativen und inhaltlichen Ausgestaltung waren die Teilnehmenden frei, lediglich die maximale Länge der Clips von jeweils 2 Minuten wurde begrenzt.

Die Clips der Beteiligten wurden in den filmischen Rahmen eingebettet: Menschenleere Orte, surreale Details, das Individuum in der Isolation, Traumsequenzen – aus den Einsendungen und der assoziativen Rahmenhandlung ist von Mai bis November 2020 ein Filmexperiment entstanden, das beispielhaft für die Gedanken, Fragestellungen, Auswirkungen und Möglichkeiten stehen kann, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat und weiterhin mit sich bringen wird.

PANDEMONIUM
Schauspiel: Dominik Hertrich
Idee: Jens Dornheim & Dominik Hertrich
Konzept: Dirk Gerigk
Kamera: Stefan Bahl & Dirk Gerigk / Schnitt: Dirk Gerigk
Musik: afp & Dangerboy
Regie: Jens Siegfried Dornheim
Länge: 45 Minuten

 

Mittwoch, 29. September 2021

Pandemonium

 
Kino der Stadtbücherei
Friedrich-Ebert-Str. 8
45964 Gladbeck

Vorherige Anmeldung unter info@glassbooth.de ist erforderlich!


Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: Frei! Spenden erbeten
Die Open-Air-Premiere



Mit Unterstützung von:
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie betreffen uns alle – im Umgang mit der Krise drängen sich viele Fragen auf. Wir sehen uns mit Risiken konfrontiert, mit Veränderungen aber auch mit Chancen.

Mit dem Kurzfilm „Pandemonium“ hat sich das theater glassbooth um Jens Dornheim und Dominik Hertrich in Zusammenarbeit mit Dirk Gerigk und Stefan Bahl von bs-films mit dieser für alle Menschen vollkommen neuen Situation künstlerisch auseinandergesetzt und ein Film-Experiment zum Mitmachen aus der Taufe gehoben.
Mit der Unterstützung des Verfügungsfonds „Projekt Stadtmitte Gladbeck“ startete das Filmteam Ende Mai 2020 einen Aufruf in Gladbeck: Die Bürger*innen der Stadt Gladbeck wurden dazu eingeladen, mit einer selbstgemachten Filmaufnahme an „Pandemonium“ mitzuwirken. Die eingesendeten Filmclips wurden mit Spielfilmszenen verknüpft.

Unter der Fragestellung „Was möchtest Du/möchten Sie in Zeiten der Krise sagen?“ wurden die Menschen dazu ermutigt, mit einem selbstgefilmten Video zum Film beizutragen. In den Videos sollten sich die Teilnehmenden mit den von ihnen wahrgenommenen persönlichen, sozialen und/oder wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise auseinandersetzen. In der kreativen und inhaltlichen Ausgestaltung waren die Teilnehmenden frei, lediglich die maximale Länge der Clips von jeweils 2 Minuten wurde begrenzt.

Die Clips der Beteiligten wurden in den filmischen Rahmen eingebettet: Menschenleere Orte, surreale Details, das Individuum in der Isolation, Traumsequenzen – aus den Einsendungen und der assoziativen Rahmenhandlung ist von Mai bis November 2020 ein Filmexperiment entstanden, das beispielhaft für die Gedanken, Fragestellungen, Auswirkungen und Möglichkeiten stehen kann, die die Corona-Krise mit sich gebracht hat und weiterhin mit sich bringen wird.

PANDEMONIUM
Schauspiel: Dominik Hertrich
Idee: Jens Dornheim & Dominik Hertrich
Konzept: Dirk Gerigk
Kamera: Stefan Bahl & Dirk Gerigk / Schnitt: Dirk Gerigk
Musik: afp & Dangerboy
Regie: Jens Siegfried Dornheim
Länge: 45 Minuten

 

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Der Reichsbürger

 
Kulturraum "die flora"
Florastraße 26
45879 Gelsenkirchen

Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 15 € / 12 €
Solostück mit Sebastian Thrun nach Annalena und Konstantin Küspert

Eine Produktion des Theater im Depot und Theater glassbooth

„Können sie beweisen, dass es den Staat gibt? Dass es die Bundesrepublik Deutschland gibt? … Deutschland gibt es, natürlich gibt es das. Aber den Staat Deutschland gibt es nicht.“

Lange Zeit wurden sie weder von der Öffentlichkeit noch von den Behörden wahr- oder gar ernstgenommen: so genannte „Reichsbürger“, die die Rechtmäßigkeit der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkennen – Realitätsverweigerer, ideologisch verblendete Sonderlinge, Utopisten oder radikale Wutbürger? Rund 3.200 „Reichsbürger“ sind derzeit in NRW registriert – im März 2019 wurde der erste von ihnen als gewaltbereiter Gefährder eingestuft, und Experten erwarten eine weitere Radikalisierung. Wie gefährlich sind diese Menschen für die Gesellschaft?

Die Autoren Annalena und Konstantin Küspert beleuchten die Psyche eines „Reichsbürgers“, der offenbar weit davon entfernt ist, wie ein aggressiver Verschwörungsfanatiker daherzukommen, und nähern sich dabei ebenso bissig wie aufklärerisch diesem irritierenden gesellschaftlichen Phänomen.

Das freie Theater glassbooth hat bereits einige kontroverse Stoffe auf die Bühne gebracht – insofern steht „Der Reichsbürger“ in einer guten Tradition streitbarer Stücke – und ist gleichzeitig hochaktuell. Denn neben dem weiterhin präsenten Phänomen der „Reichsbürger“ sind auch Bezüge zur Corona-Krise (Stichwort: Verschwörungstheorien) mehr als deutlich. „Der Reichsbürger“ hat den (vermeintlichen) Durchblick hinter die Kulissen: Wer sind die Meinungsmacher, wer sind die „Lenker“? Wer sind die Leitfiguren und wie funktioniert unser System?

Die ZuschauerInnen fungieren in dieser Inszenierung nicht nur als stille Beobachter, sondern werden Zeugen einer Live-Produktion des Reichsbürger-Vortrags. Durch den Protagonisten wird eine Unmittelbarkeit im Theatersaal erzeugt, der man sich nicht mehr entziehen kann – und soll.


mit: Sebastian Thrun
Regie: Jens Dornheim


Premiere:
Freitag 30. Oktober 2020, 20 Uhr, Theater im Depot Dortmund

 

Samstag, 30. Oktober 2021

Der Reichsbürger

 
Theater im Depot
Immermannstr. 29
44147 Dortmund

Beginn: 20:00 Uhr
Solostück mit Sebastian Thrun nach Annalena und Konstantin Küspert

Eine Produktion des Theater im Depot und Theater glassbooth

„Können sie beweisen, dass es den Staat gibt? Dass es die Bundesrepublik Deutschland gibt? … Deutschland gibt es, natürlich gibt es das. Aber den Staat Deutschland gibt es nicht.“

Lange Zeit wurden sie weder von der Öffentlichkeit noch von den Behörden wahr- oder gar ernstgenommen: so genannte „Reichsbürger“, die die Rechtmäßigkeit der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkennen – Realitätsverweigerer, ideologisch verblendete Sonderlinge, Utopisten oder radikale Wutbürger? Rund 3.200 „Reichsbürger“ sind derzeit in NRW registriert – im März 2019 wurde der erste von ihnen als gewaltbereiter Gefährder eingestuft, und Experten erwarten eine weitere Radikalisierung. Wie gefährlich sind diese Menschen für die Gesellschaft?

Die Autoren Annalena und Konstantin Küspert beleuchten die Psyche eines „Reichsbürgers“, der offenbar weit davon entfernt ist, wie ein aggressiver Verschwörungsfanatiker daherzukommen, und nähern sich dabei ebenso bissig wie aufklärerisch diesem irritierenden gesellschaftlichen Phänomen.

Das freie Theater glassbooth hat bereits einige kontroverse Stoffe auf die Bühne gebracht – insofern steht „Der Reichsbürger“ in einer guten Tradition streitbarer Stücke – und ist gleichzeitig hochaktuell. Denn neben dem weiterhin präsenten Phänomen der „Reichsbürger“ sind auch Bezüge zur Corona-Krise (Stichwort: Verschwörungstheorien) mehr als deutlich. „Der Reichsbürger“ hat den (vermeintlichen) Durchblick hinter die Kulissen: Wer sind die Meinungsmacher, wer sind die „Lenker“? Wer sind die Leitfiguren und wie funktioniert unser System?

Die ZuschauerInnen fungieren in dieser Inszenierung nicht nur als stille Beobachter, sondern werden Zeugen einer Live-Produktion des Reichsbürger-Vortrags. Durch den Protagonisten wird eine Unmittelbarkeit im Theatersaal erzeugt, der man sich nicht mehr entziehen kann – und soll.


mit: Sebastian Thrun
Regie: Jens Dornheim


Premiere:
Freitag 30. Oktober 2020, 20 Uhr, Theater im Depot Dortmund

 

Sonntag, 31. Oktober 2021

Der Reichsbürger

 
Theater im Depot
Immermannstr. 29
44147 Dortmund

Solostück mit Sebastian Thrun nach Annalena und Konstantin Küspert

Eine Produktion des Theater im Depot und Theater glassbooth

„Können sie beweisen, dass es den Staat gibt? Dass es die Bundesrepublik Deutschland gibt? … Deutschland gibt es, natürlich gibt es das. Aber den Staat Deutschland gibt es nicht.“

Lange Zeit wurden sie weder von der Öffentlichkeit noch von den Behörden wahr- oder gar ernstgenommen: so genannte „Reichsbürger“, die die Rechtmäßigkeit der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkennen – Realitätsverweigerer, ideologisch verblendete Sonderlinge, Utopisten oder radikale Wutbürger? Rund 3.200 „Reichsbürger“ sind derzeit in NRW registriert – im März 2019 wurde der erste von ihnen als gewaltbereiter Gefährder eingestuft, und Experten erwarten eine weitere Radikalisierung. Wie gefährlich sind diese Menschen für die Gesellschaft?

Die Autoren Annalena und Konstantin Küspert beleuchten die Psyche eines „Reichsbürgers“, der offenbar weit davon entfernt ist, wie ein aggressiver Verschwörungsfanatiker daherzukommen, und nähern sich dabei ebenso bissig wie aufklärerisch diesem irritierenden gesellschaftlichen Phänomen.

Das freie Theater glassbooth hat bereits einige kontroverse Stoffe auf die Bühne gebracht – insofern steht „Der Reichsbürger“ in einer guten Tradition streitbarer Stücke – und ist gleichzeitig hochaktuell. Denn neben dem weiterhin präsenten Phänomen der „Reichsbürger“ sind auch Bezüge zur Corona-Krise (Stichwort: Verschwörungstheorien) mehr als deutlich. „Der Reichsbürger“ hat den (vermeintlichen) Durchblick hinter die Kulissen: Wer sind die Meinungsmacher, wer sind die „Lenker“? Wer sind die Leitfiguren und wie funktioniert unser System?

Die ZuschauerInnen fungieren in dieser Inszenierung nicht nur als stille Beobachter, sondern werden Zeugen einer Live-Produktion des Reichsbürger-Vortrags. Durch den Protagonisten wird eine Unmittelbarkeit im Theatersaal erzeugt, der man sich nicht mehr entziehen kann – und soll.


mit: Sebastian Thrun
Regie: Jens Dornheim


Premiere:
Freitag 30. Oktober 2020, 20 Uhr, Theater im Depot Dortmund