Donnerstag, 29. Januar 2026 |
Nipple Jesus |
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Kunstmuseum Gelsenkirchen
Horster Str. 5-7
45897 Gelsenkirchen
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: VVK: 15 €, AK: 18 €
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von Nick Hornby
Die Geschichte des Monolog-Theaterstücks dreht sich um Dave, einen ehemaligen Türsteher, der einen neuen Job als Museumswächter in einer Kunstgalerie annimmt. Er wird beauftragt, ein kontroverses Kunstwerk namens NippleJesus zu bewachen, das eine Darstellung von Jesus ist – zusammengesetzt aus Hunderten von ausgeschnittenen Bildern von weiblichen Brüsten.
Zunächst ist Dave empört über das Kunstwerk, entwickelt aber allmählich eine gewisse Faszination und sogar eine Art Beschützerinstinkt dafür. Er beginnt, sich mit der Künstlerin und ihrer Absicht auseinanderzusetzen, hinterfragt seine eigenen Vorurteile und reflektiert über Kunst und Provokation. Doch dann erfährt er, dass er Teil einer viel größeren künstlerischen Inszenierung ist…
„NippleJesus“ behandelt auf humorvolle Weise den Umgang mit moderner Kunst, die Mechanismen des Kunstbetriebs und die Frage, was Kunst eigentlich darf und soll. Die Besonderheit dieser Inszenierung liegt in der direkten Verknüpfung von Theater und Bildender Kunst: Das Kunstmuseum Gelsenkirchen wird dabei zur Bühne und das Theaterstück zu einer interaktiven Reflexion über Kunst im gesellschaftlichen Kontext. Das Publikum erlebt Kunst nicht nur als Objekt der Betrachtung, sondern als lebendigen Diskursraum. Die Sprache Hornbys ist jedoch nicht intellektuell oder elitär und richtet sich dadurch eben nicht nur an ein Fachpublikum, sondern wirft in der Figur des ehemaligen Türstehers Fragen auf, die für jeden Menschen nachvollziehbar sind.
Nick Hornby ist der gefeierte Autor von weltweilt erfolgreichen Romanen wie „High Fidelity“, „About a boy“ oder „Fever Pitch“, die allesamt verfilmt wurden. Der Schauspieler Thorsten Brunow performt die One-Man-Show des ehemaligen Türstehers Dave. Für die Regie zeichnet Jens Dornheim verantwortlich, der zuletzt mit seiner Inszenierung „Die Ermittlung“ im Justizzentrum Gelsenkirchen für Aufsehen sorgte.
Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Samstag, 31. Januar 2026, 19 Uhr
Dauer: ca. 70 Minuten, keine Pause
Spiel: Thorsten Brunow
Regie: Jens Dornheim
Tickets: www.kunstmuseum-gelsenkirchen.de
„NippleJesus“ ist eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Gelsenkirchen.
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen und dem MiR Kulturcent. Eine Produktion von theater glassbooth.
Aufführungsrechte: Rowohlt Theaterverlag, Hamburger Str. 17, 21465 Reinbek
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Samstag, 31. Januar 2026 |
Nipple Jesus |
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Kunstmuseum Gelsenkirchen
Horster Str. 5-7
45897 Gelsenkirchen
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: VVK: 15 €, AK: 18 €
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von Nick Hornby
Die Geschichte des Monolog-Theaterstücks dreht sich um Dave, einen ehemaligen Türsteher, der einen neuen Job als Museumswächter in einer Kunstgalerie annimmt. Er wird beauftragt, ein kontroverses Kunstwerk namens NippleJesus zu bewachen, das eine Darstellung von Jesus ist – zusammengesetzt aus Hunderten von ausgeschnittenen Bildern von weiblichen Brüsten.
Zunächst ist Dave empört über das Kunstwerk, entwickelt aber allmählich eine gewisse Faszination und sogar eine Art Beschützerinstinkt dafür. Er beginnt, sich mit der Künstlerin und ihrer Absicht auseinanderzusetzen, hinterfragt seine eigenen Vorurteile und reflektiert über Kunst und Provokation. Doch dann erfährt er, dass er Teil einer viel größeren künstlerischen Inszenierung ist…
„NippleJesus“ behandelt auf humorvolle Weise den Umgang mit moderner Kunst, die Mechanismen des Kunstbetriebs und die Frage, was Kunst eigentlich darf und soll. Die Besonderheit dieser Inszenierung liegt in der direkten Verknüpfung von Theater und Bildender Kunst: Das Kunstmuseum Gelsenkirchen wird dabei zur Bühne und das Theaterstück zu einer interaktiven Reflexion über Kunst im gesellschaftlichen Kontext. Das Publikum erlebt Kunst nicht nur als Objekt der Betrachtung, sondern als lebendigen Diskursraum. Die Sprache Hornbys ist jedoch nicht intellektuell oder elitär und richtet sich dadurch eben nicht nur an ein Fachpublikum, sondern wirft in der Figur des ehemaligen Türstehers Fragen auf, die für jeden Menschen nachvollziehbar sind.
Nick Hornby ist der gefeierte Autor von weltweilt erfolgreichen Romanen wie „High Fidelity“, „About a boy“ oder „Fever Pitch“, die allesamt verfilmt wurden. Der Schauspieler Thorsten Brunow performt die One-Man-Show des ehemaligen Türstehers Dave. Für die Regie zeichnet Jens Dornheim verantwortlich, der zuletzt mit seiner Inszenierung „Die Ermittlung“ im Justizzentrum Gelsenkirchen für Aufsehen sorgte.
Donnerstag, 29. Januar 2026, 19 Uhr
Samstag, 31. Januar 2026, 19 Uhr
Dauer: ca. 70 Minuten, keine Pause
Spiel: Thorsten Brunow
Regie: Jens Dornheim
Tickets: www.kunstmuseum-gelsenkirchen.de
„NippleJesus“ ist eine Kooperation mit dem Kunstmuseum Gelsenkirchen.
Mit freundlicher Unterstützung der Stadt Gelsenkirchen und dem MiR Kulturcent. Eine Produktion von theater glassbooth.
Aufführungsrechte: Rowohlt Theaterverlag, Hamburger Str. 17, 21465 Reinbek
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Freitag, 06. Februar 2026 |
Der Nachbar |
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Rabbit Hole Theater,
Viehofer Platz 19, 45127 Essen
Beginn: 20:00 Uhr
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nach einem Roman von Amélie Nothomb – Bearbeitung für die Bühne von Jens Dornheim
Der Literaturprofessor Emil Hausner und seine Frau Adele sind seit Kindheitstagen ein Paar. Adele ist die vertraute Konstante im Leben des Professors. Sie führen eine harmonische und ausgeglichene Beziehung. Das Ehepaar hat genug vom Leben in der überfüllten Großstadt. Endlich leben sie auf dem Land, in tiefer Stille, friedvoll und erfreulich abgeschieden, von größtmöglicher Naturschönheit umgeben.
Dieses neue Refugium durchkreuzt jedoch der einzige Nachbar vom anliegenden Haus. Er dringt in die Idylle ein und macht sich darin breit, ein maulfauler Quälgeist, der regelmäßig bewirtet zu werden wünscht.
Um den täglich zwei Stunden lang sauertöpfisch im Wohnzimmer verharrenden Gast zu vergraulen, versucht sich Emil in der Rolle des „Anöders" und bemüht sich, ausschweifend über möglichst uninteressante Themen zu dozieren. Doch alle Strategien scheinen ins Leere zu laufen.
Bei den verschiedenen, zunächst schlichten, dann listigen und schließlich rabiaten Versuchen, sich des Störenfrieds zu entledigen, wird das eigentlich sanft-kultivierte Wesen des unfreiwilligen Gastgebers auf eine harte Probe gestellt. Fieberhaft unterzieht sich der Professor einer Introspektion, um in seinem Gedächtnis ein Krisenrezept zu finden. Doch am Ende ist nichts so, wie es scheint.
Spiel: Christoph Landwehr, Inga Stück, Frank Tengler
Bühne & Requisite: Martina Flößer, Mirco Heinen
Musik: Danny-Tristan Bombosch
Assistenz & Kostüm: Anke Stemberg
Regie: Jens Dornheim
Eine Produktion von theater glassbooth
Dauer: 2 Stunden, keine Pause
Mit Unterstützung von:
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Samstag, 14. März 2026 |
Der Lolita-Komplex |
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Eunoia
Wallstraße 17
45468 Mülheim an der Ruhr
Beginn: 19:30 Uhr
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nach Vladimir Nabokov
Bearbeitung und Zusätze für die Bühne von Julie Stearns
Eine Produktion von Theater glassbooth in Kooperation mit only connect!
In Vladimir Nabokovs berühmtem Roman „Lolita“ blickt der Literaturprofessor Humbert Humbert auf sein Leben zurück: Seit früher Jugend empfand er ein sexuelles Verlangen nach Mädchen in der Adoleszenz, bzw. nach Nymphchen oder Nymphetten, wie er sie zu bezeichnen pflegt. Er heiratet schließlich die bürgerliche Witwe Charlotte Haze, obwohl er sie abstoßend findet, nur um ihrer zwölf jährigen Tochter Dolores (von ihm stets Lolita genannt) nah sein zu können.
"Der Lolita-Komplex" ist ein Theatermonolog, der eher von Nabokovs Roman inspiriert ist, als dass er diesen werkgetreu für die Bühne adaptieren will. In einem surrealen Setting beobachten wir die extravagante Erzählerfigur Humbert Humbert (HH), lauschen seinen Ausführungen und tauchen in die Un-Tiefen seiner Psyche ein. Die Zuschauer*innen werden bei dieser Inszenierung sowohl zu HHs Geschworenen, als auch zu seinen vermeintlichen Vertrauten. Er selbst scheint unterschiedliche Strategien zu entwickeln, um das Publikum von sich und so von seiner "Unschuld" zu überzeugen. Mal analysiert und psychopathologisiert er sein Verhalten, dann verklärt er sich ebenso als Romantiker, der seine einstige Jugendliebe Annabel Leigh, die er nie berührte, nicht vergessen kann. Manchmal stellt er sich schlicht als ein unter seiner gesellschaftlich geächteten Neigung leidender Mensch dar, der dennoch nie zum Täter wurde – bis Dolores „Lolita“ Haze in sein bis dahin entbehrungsreiches Leben trat.
Neben dem surreal anmutenden Psychogramm der Hauptfigur ist "Der Lolita Komplex" gleichsam intellektuelles Spiel mit Literatur, Sprache, Mythologie und Psychologie. In diesem Rahmen wird auch das Publikum mit Fragen konfrontiert, beispielsweise wann eine Neigung gefährlich wird oder ob sich Taten möglicherweise biographisch erklären lassen.
Spiel: Alexander Kupsch
Bühnenfassung: Julie Stearns
nach einer Idee von René Stockhausen
Bühne, Requisite: Gesa Gröning
Film: bs-films (Dirk Gerigk und Stefan Bahl)
Sounddesign: Alexander Kupsch
Assistenz: Anke Stemberg
Konzept und art direction: Julie Stearns
Regie: Jens Dornheim
Premiere: Samstag, 7. Dezember 2024, 20 Uhr, Rabbit Hole Theater Essen
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